Die neue Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) beschäftigt derzeit viele Versicherer und Leistungsabteilungen. Ein konkreter Einführungstermin steht zwar noch nicht fest – dennoch wächst das Interesse an der Frage, welche Auswirkungen die Reform auf bestehende Abrechnungsstrukturen haben wird.
Zwischen Einschätzungen wie „kaum relevant“ und „fundamental“ entsteht vor allem eines: Unsicherheit. Häufig fehlt weniger Wissen über die neue GOÄ selbst, sondern eine belastbare Einordnung auf Basis der eigenen Abrechnungsdaten.
In vielen Diskussionen werden pauschale Prozentwerte genannt, wenn es um mögliche Auswirkungen der neuen GOÄ geht. In der Praxis greifen solche Aussagen jedoch zu kurz. Die tatsächliche Wirkung hängt stark vom individuellen Leistungsportfolio einer Organisation ab. Unterschiedliche medizinische Schwerpunkte, verschiedene Rechnungsstrukturen und unterschiedliche Regelkonstellationen führen dazu, dass sich Effekte erheblich unterscheiden können. Zwei Häuser mit ähnlichem Leistungsvolumen können daher völlig unterschiedliche Ergebnisse sehen.
Die entscheidende Frage lautet daher nicht: Wie wirkt sich die neue GOÄ allgemein aus?
Sondern: Wie wirkt sie sich auf den eigenen Rechnungsbestand aus?
Genau hier setzt die ZABAS® ANALYSE an. Statt mit aggregierten Annahmen zu arbeiten, analysiert sie den bestehenden Rechnungsbestand und simuliert die Logik der neuen GOÄ auf identischen Rechnungen.
So entsteht ein direkter Vergleich zwischen:
Die Analyse erfolgt auf Positionsebene und macht sichtbar, welche Regelwirkungen tatsächlich greifen und welche Auswirkungen daraus entstehen.
Ein zentraler Vorteil dieser Herangehensweise besteht darin, vorschnelle Maßnahmen zu vermeiden. Nicht jede Änderung der neuen GOÄ führt automatisch zu Handlungsbedarf. In vielen Fällen sorgen neue Regelmechaniken sogar für mehr Automatisierung und weniger manuelle Prüfungen.
Die Analyse hilft deshalb vor allem dabei zu erkennen:
Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die neue GOÄ eingeführt wird. Entscheidend ist daher weniger, jedes Detail der neuen Gebührenordnung bereits heute zu kennen. Wichtiger ist es zu verstehen, wo mögliche Auswirkungen im eigenen Rechnungsbestand entstehen und welche Bereiche besondere Aufmerksamkeit benötigen. Eine datenbasierte Analyse schafft genau das, was aktuell am meisten gebraucht wird: Orientierung, Struktur und Sicherheit.
Die Inhalte dieses Blogartikels wurden im Rahmen des GLOBAL SIDE Digital Product Days 2026 vorgestellt. In der dortigen Präsentation wird das Thema noch ausführlicher beleuchtet und anhand zusätzlicher Beispiele praxisnah erläutert. Sie haben die Möglichkeit, den gesamten Vortrag on demand anzusehen und die Hintergründe sowie konkreten Analysen in voller Länge nachzuvollziehen.